Pedro Tudela and Miguel Carvalhais’s “Installations / Instalações” book reviewed by Bad Alchemy

Installations: LMY-7-10 (Crónica 179~2022, digital) von @c ist Musik, um dazu „Installations / Instalações“ (Crónica 181~2022 / i2ADS, 210 p Book) von MIGUEL CARVALHAIS & PEDRO TUDELA zu lesen, den beiden Crónica-Machern, deren klanginstallatives Werk da von 2005 an essayistisch und illustrativ aufgefächert wird. Die Musik entspricht der beim Fes- tival Serralves em Festa in der dortigen Kapelle. Deren kleiner, von einem großen Rund- fenster erleuchteter Saal bildet die horizontale Achse, der Turm, aus dessen dunklem Treppenaufgang Lichter an langen Schnüren herabhängen, die vertikale. Im Saal hängt ebenfalls an langen Schnüren eine horizontale Röhre. Von den Lichtern her und aus der Röhre sind dort wohl die Klänge erklungen, plinkende Harfenklänge in morphender, perkussiv bebender und vor- wie rückwärts rutschender Bewegung. Angeregt wurden die beiden Portugiesen dabei von LaMonte Youngs ‘Composition 1960 #7’ – zwei Tönen mit der Anweisung »to be held for a long time« – und ‘Composition 1960 #10 (“to Bob Morris”)’ – »draw a straight line and follow it«. Diesen Textkompositionen, in denen der Fluxus-Vogel piept, sei, so wie Cages „4:33“ die Unstille, die fernöstliche Weisheit zu entnehmen, dass, auch wenn man es noch so sehr wünscht und versucht, nichts sich stillstellen, nichts fest- halten lässt. Wie Konfuzius sagt: Das Leben und die Welt sind diskontinuierlich.

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