Soon in Crónica: Dawn Scarfe’s “Alone Together”

cronica118-2016_520

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“Three-Body Problem” reviewed by Amusio

cronica111-2016_520
Das nunmehr sechzehnte Album der portugiesischen Klang-Extremisten @C fußt auf Agapornis, einem Stück des Marionettentheaters Porto, das sich 2014 dem Leben und Werk der Anaïs Nin widmete. Man wäre gerne dabei gewesen, das Dreikörperproblem des Albumtitels dürfte also metaphorisch zu verstehen sein. Dabei vollzieht sich das Album auf drei Ebenen: Als Bühnenmusik, als deren Rekomposition sowie als die Übertragung des Texts einer Sprechrolle in den rein musikalischen Ausdruck.

Ob sich beim Gedanken ans Marionettentheater nun Heinrich von Kleist, das Kölsche Hänneschen oder die Augsburger Puppenkiste vor dem geistigen Auge manifestieren, mag hinsichtlich der Einordnung und Bewertung von Three-Body Problem unerheblich sein. Zunächst ist die Sorgfalt spürbar, mit der hier zu Werke gegangen wurde, um einer seltenen Transferleistung zu genügen.

So anzunehmen ist, das die Abfolge der Tracks der Chronologie der drei Ebenen Folge leistet, darf ein zunehmend ausstaffiertes Agieren festgestellt werden. Lässt das erste Drittel von Three-Body Problem noch sämtliche Fragen (nach dem Bühnengeschehen) weitgehend offen, entwickelt das Album im weiteren Verlauf seine eigene Story. Und die hat es in sich, auch wenn die nun weiterhin stimulierten Assoziationsketten kaum ein Glied auf Anaïs Nin zu verschwenden scheinen.

Doch: Wie will man das wissen? Und wie kann man wissen, welcher Teleologie @C hier nun Folge leisten? Ohne Rücksprache bleibt das Urteil „l’art pour l’art“ eine potenziell einwandfreie Unterstellung. Profan gesprochen und gewertet bleibt der Hinweis auf eine in sich stets spannend inszenierte Auseinandersetzung mit Stille, Geräusch und Struktur noch der verlässlichste seiner Art. Stephan Wolf

via Amusio

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“Geography” reviewed by Silence and Sound

cronica117-2016_520
Chez Joaquim Vitor, infiniment grand et infiniment petit forment un tout qui aime se conjuguer au pluriel, faisant valser les concepts d’intériorité et de spatialisation, de collage et de de mémoire, pour un assemblage qui voit sa propre histoire fusionner avec celle plus vaste de l’humanité.

Les interférences semant le désordre sont agencées de telle manière à ce qu’elles régulent une certaine idée du chaos. Celui engendré par l’homme sur son environnement, déployant tout son ingéniosité pour tenter de percer les secrets d’une nature aussi fuyante que les courbes de l’arc-en-ciel.

Geography fait appel aux sens cosmiques et à ceux que l’on apprend à enfoncer dans les profondeurs de sa mémoire, formant un bloc monolithique aux secousses permanentes et subtilement sublimées. Aux croisements de l’électro-acoustique et du sensitif, Vitor Joaquim dessine des montagnes aux cimes enfouies dans une nature aux brouillards denses et enveloppants, à travers lesquels on discerne les éclats d’une histoire en mouvement, faite de jonctions et de hasards, d’incidents et de météorologies transversales, où les mélodies se cachent pour fuir la lente agonie du temps. Envoutant. Roland Torres

via Silence and Sound

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Vitor Joaquim live in Coimbra

cronica117-2016_520
Next Wednesday, September 28, Vitor Joaquim will perform his new album “Geography” in Coimbra, at TAGV. More information and tickets at tagv.pt

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Soon in Crónica: Tamtam’s “Urban Dialog”

cronica119-2016_520

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