“Lemuria” reviewed by Bad Alchemy

Lemuria
Lemuria ( Crönlca 083-2013, LP) ist wohl meine erste Bekanntshaft mit dem Venezianer Enrico Coniglio, einem in Projekten wie Aqua Dorsa und Herion oder auch als My Horne, Sinking aktiven Topophoniker, dessen Sophistlcatlon Wörter wie Koumponophobia (Angst vor Knöpfen) einschließt, auch wenn er sich damit nur als Leser von Neil Gaimans Coraline outet. An seiner Seite stöbert Giovanni Lami, der seinerseits aktiv ist als Gray Whale und In Terrapin. Das Ist, zugegeben allerhand Namedropping für diese Mixtur aus Fieldrecordings und Noise, die mich nicht davon abhält, bei Terrapins Killing HF Harlow, einem finsteren Gedenken an den skrupellosen Primatenforscher Harry Harlow, auf einen Track namens ‘Coralina’ zu stoßen. Bei den LEMURES stoße ich auf Steine, Wasser, Wind, auf Grillen am Rand der Autostrada, auf die schnurrenden, wie von einer Zamboni polierten Abstraktionen, als die das Konkrete erscheint, wenn man zu nahe ran kommt. Was in etwa so nahrhaft und so tröstlich Ist wie Harlows knopfäugige ‘Ersatzmütter’ aus Draht und Stoff.

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