
Next Saturday, April 12, Gintas K will perform live in London at noise_noise_120414, featuring a line up with Rapoon / Pas Musique, Matt Chilton / Anthony Donovan / Graham Dunning, Ampersand, Richard Crow / Gintas K, Hubert Heathertoes, Ryan Jordan. The venue is Top Floor, Unit 73a Regent Studios, 8 Andrew’s Road, Hackney, LONDON E8 4QN; 8pm, 12th April 2014.
“Ab OVO†reviewed by Goûte mes Disques

Miguel Carvalhais et Pedro Tudela, avant d’être des musiciens immanquables, sont d’abord et avant tout les fondateurs de l’excellent label Crónica. Et quand on voit la réputation dont jouit aujourd’hui l’écurie portugaise (on tient là un véritable équivalent méditerranéen de labels comme Editions MegoTouch Music), on a du mal à croire que les deux ont encore du temps à consacrer à la composition musicale. Pourtant, ça fait déjà quinze ans que cette formation au nom étrange a vu le jour, pour le plus grand bonheur des amateurs d’électronique aventureuse. Et autant le dire tout de suite, @c n’est à ranger parmi les artistes génériques que la scène expé peut engendrer par dizaines. Ab OVO en est, une fois de plus, l’exemple vibrant. Fruit d’une pièce commandé par le théâtre de marionnettes de Porto, cette nouvelle œuvre émarge rapidement comme une des plus belles choses que 2014 nous ait offert en matière d’expérimentation électro-acoustique.
Une série de six pièces concrètes qui tourne en boucle, dont on prend la matérialité pour une bénédiction. Un sentiment d’étrange, qui s’offre malgré tout « facilement » pour peu qu’on lui donne du temps, qui travaille la mémoire et la rupture avec une précision et une trajectoire assez diaboliques. On a parfois l’impression de se trouver en face des trois de Fenn’O Berg (Fennesz, Peter Rehberg et Jim O’Rourke) ou la liberté du tout digital aurait été atténuée par des incursions électro-acoustiques. Une belle manière de se rappeler que la poésie des matériaux, jouée à ce degré d’implication, relève d’un art des plus nobles au sein des musiques électroniques. Encore quelques dizaines d’écoutes de plus, et on pourrait en faire notre outsider pour le disque expé de l’année.
“Residual Forms†reviewed by Rif Raf

Chouchou de ces pages, le label portugais Crónica nous envoie régulièrement des productions autant recherchées qu’abouties. Court, une seule plage de vingt minutes, ‘Residual Forms’ de MONTY ADKINS est d’autant plus remarquable qu’une discrète beauté l’envahit après chaque seconde. Telle une dérive dans les artères d’une cité apaisée, l’œuvre de l’électroacousticien britannique s’imprègne d’une splendide veine néo-classique – on songe plus d’une fois à Max Richter – où l’équilibre entre les divers composants atteint un degré d’équilibre parfait. Tout en retenue, ce qui n’exclut ni les variations ni les changements de cap, ses formes résiduelles appellent une envie d’abandon et de recueillement, très largement en marge des vicissitudes du quotidien. Fabrice Vanoverberg
“Lemuria†reviewed by Bad Alchemy

Lemuria ( Crönlca 083-2013, LP) ist wohl meine erste Bekanntshaft mit dem Venezianer Enrico Coniglio, einem in Projekten wie Aqua Dorsa und Herion oder auch als My Horne, Sinking aktiven Topophoniker, dessen Sophistlcatlon Wörter wie Koumponophobia (Angst vor Knöpfen) einschließt, auch wenn er sich damit nur als Leser von Neil Gaimans Coraline outet. An seiner Seite stöbert Giovanni Lami, der seinerseits aktiv ist als Gray Whale und In Terrapin. Das Ist, zugegeben allerhand Namedropping für diese Mixtur aus Fieldrecordings und Noise, die mich nicht davon abhält, bei Terrapins Killing HF Harlow, einem finsteren Gedenken an den skrupellosen Primatenforscher Harry Harlow, auf einen Track namens ‘Coralina’ zu stoßen. Bei den LEMURES stoße ich auf Steine, Wasser, Wind, auf Grillen am Rand der Autostrada, auf die schnurrenden, wie von einer Zamboni polierten Abstraktionen, als die das Konkrete erscheint, wenn man zu nahe ran kommt. Was in etwa so nahrhaft und so tröstlich Ist wie Harlows knopfäugige ‘Ersatzmütter’ aus Draht und Stoff.
“Ab OVO†reviewed by Bad Alchemy

AB OVO (Crónica 085-2013) von @C bezieht sich auf OVO, ein Puppenspiel des Teatro de Marionetas do Porto, für das Pedro Tudela & Miguel Carvalhais die Musik entworfen haben. Für die CD-Version wurde das vorhandene Material revidiert und zu sechs neuen Tracks aufbereitet. Sie lassen einen eintauchen in das brodelnde, glitchende, zischende und rumorende, von Blitzen und flatternden Impulsen durchzuckte Bewusstsein, genauer, in das vierfach gespaltene Unterbewusstsein des nur scheinbar hölzernen Protagonisten. Das Gebrodel besteht nicht zuletzt aus verzerrten, zerrissenen und zermahlenen, In Lautpartikeln molekularisierten Stimmen. Es wirkt ziemlich gruselig, die Synapsen so zellnah bei der Arbeit zu belauschen. Eine Gitarre, gespielt von Tarn (João Santos?) liefert weiteres Klangmaterial, auf sogar beruhigende und wohltuende Weise, auch wenn das (Unter)-Bewusstsein eine chemoelektrische Tropfsteinhöhle bleibt. Von Erinnerungen bleiben nur Kalkspuren, Getröpfel und Gerinsel, knarzige und kaskadierend verhuschende Absonderungen und Ablagerungen. Sara Henriques beginnt dunkle, Im doppelten Sinn des Wortes dunkle, lusitanische Zeilen zu sprechen, die wiederum kaskadierend verhuschen. Gefolgt von einem nicht anspringen wollenden Getriebe. Als wäre der Protagonist eine mechanische Ente, ein Schachautomat mit Zündproblemen, ein Pinocchio, wie Ihn Winshluss Imaginiert hat, mit Jiminy Cockroach im Kopf, von Meeresbrandung überdonnert. Mit einem Bewusstsein, das eifrig R2-D2t, ohne in Gang zu kommen. Der Abschnitt ‘102’ (der Tracks ’98’ bis ‘103’) stagniert mit monotonem Getropfe, verstreuten Pianonoten und erratischen Rückwärtswooshes. ‘103’ ist ein einziges hyperkinetisches Flippern, Splittern und Rikoschettieren, das als stumpfmechanischer Puls endet. Wir sind nun mal keine stringenten Marionetten. Oder Flipperkugeln.
Futurónica 111

Episode 111 of Futurónica, a broadcast in Rádio Manobras (91.5 MHz in Porto, 18h30) and Rádio Zero (21h GMT, repeating on Tuesday at 01h) airs tomorrow, April 4th.
The playlist of Futurónica 111 is:
- Simon Whetham, El Parque Está Situado En Su Propia Casa (2013, El Parque Está Situado En Su Propia Casa, Line)
- BJ Nilsen & Stilluppsteypa, Góða Nótt 2 (2012, Góða Nótt, Editions Mego)
You can follow Rádio Zero’s broadcasts at radiozero.pt/ouvir and Rádio Manobras at radiomanobras.pt.
“Meubles†reviewed by Bad Alchemy

Mit Meubles (Crónica 081-2013, 3 x File) bezieht sich ARTURAS BUMSTElNAS direkt auf Satles Vorstellung einer Musique d’ameublement, die Vibrationen erzeugt, ohne einen anderen Zweck zu haben. Musik, die eine ähnliche Rolle spielt wie das Licht, die Wärme und der Komfort. Satie hatte mit ‘Carrelage phonique’ (1917) und ‘Wandbehang für ein Chefbüro’ (1923) dafür erste Beispiele geliefert. BumSteinas, ein 1982 In Vilnlus geborener Komponist mit einem zweiten Stand- und Spielbein In Warszawa, hat mit ‘HSZCZ’, ‘LLULL’ und ‘DAVID’ nun drei weitere Entwürfe von Klangmöbeln oder Klangfliesen eingespielt, zusammen mit dem Works And Days Ensemble. Er ist dabei selbst an Orgeln, Sampler und Flöte zu hören, Ilia Belorukov (von Wozzeck) oder Maarten Ornstein (von DASH!) spielen Saxophon, Hubert Zemler Percussion, um nur durch einige Namen seine guten Connections anzudeuten. Interessant sind die Vorstellungen, die die einzelnen Musiker mit Musik als Teil der Einrichtung verbinden. Für den Cellisten Anton Lukoszevieze ist es ein Fin-de-Siecle Chaiselongue, um darauf grünen Tee zu nippen und seinen Ozelot zu streicheln, und auch Belorukov kommt eine Couch in den Sinn. Auch Zemler stellt sich etwas ‘Überflüssiges’ vor, ohne das jedoch das Leben ärmer wäre, ein Weinkabinett vielleicht. Für den Gitarristen Bartek Kalinka Ist es ein Ofen, zum Kochen und für die Alchemie. Für den Trompeter Kamil Szuszkiewic und für Ornsteln ist es das älteste Möbelstück überhaupt, ein Bett, ein Nest. Der Geiger Tadas Zukauskas stellt sich ein Fenster vor, Piotr Bukowski, der andere Gitarrist, ein Billy-Regal von IKEA. Bumsteinas’ dröhnminimalistisches Ambiente lädt entsprechend dazu ein, sich zurücksinken zu lassen, um vom Da-Sein und vom Dort-Sein zu träumen, um leichte Orogen zu genießen (Bücher, Tee). um schwimm- und flugtauglich zu sein Im Flow der ohne Hast changierenden Töne. Oie sich als psychedelisches Fluidum ausbreiten. Elevator Music untermalt nur ein zielgerichtetes Unterwegssein, diese hier nicht. Man ist mit Ihr, In Ihr, schon ‘da’.
“Concret-Sens†reviewed by Revue & Corrigée

Le première des trois pièces qui constituent cet album, intitulée Cillages, est plutôt intéressant avec ses enregistrements de néons, mais le plaisir est tout de même quelque peu atténué par un sentiment de “déjà entenduâ€. Les deux morceaux suivants en revanche, sont beaucoup plus convaincants. Pourquoi? Les compositions s’animent, prennent vie. Emmanuel Mieville nous rend présents des êtres, des choses, des mouvements… les faisant surgir, là , dans notre réalité et notre imaginaire, indistincts et pourtant immédiatement perceptibles, tangibles. Le murmure d’une femme qui fredonne, pour elle-même, quelques notes… des voix inconnues de programmes radiophoniques lointains, des raclements, bourdonnements, des bruits du quotidien que l’on croit reconnaître sans jamais en être absolument certains, et parfois juste des sensations de présences qui nous frôlent. Yann Leblanc
“Ab OVO†reviewed by Musik an sich

Das aus Porto stammende Experimental Elektronik Duo @C existiert seit 2000. Sein neues Album AB OVO ist das Resultat einer Soundtrack Produktion die sie für ein experimentelles Puppenspiel der Portugiesischen Künstlergruppe Teatro de Maronetas do Porto kreierten und Aufnahmen.
Wie dieses Soundgebilde ein Puppenstück untermalen kann ist schwer Vorstellbar, aber es wird wohl funktionieren bzw. beeindruckt haben. Denn die elektronischen Klanglandschaften der Beiden sind höchst beeindruckend.
Auch sie spielen wie viele Ihrer Kollegen mit elektronischen Sounds die wie Rückkopplungen, Pfeifen und Zirren, Interferenzen und sonstiges klingen, jedoch verbinden diese sich unter dem Einsatz stets vorhandener dunkel dröhnender Sounds und elektronischer Bassklänge zu einer Art dunkler elektronischer Symphonie und bleiben nicht störendes Geräusch.
Auch beherschen die Beiden das Spiel von Laut und Leise. Mal puckern die Sounds unscheinbar und relaxed dahin, dann brechen Sie in wilde Eskapaden aus. Immer wieder formen sich melodische Passagen, welche die Spannung aufrecht erhalten.
Es tauchen auch melancholische und hochmelodische Fragmente, eingespielt mit traditionellen Instrumenten (Gitarren, Klavier und andere) auf, die wie Oasen in dem mitunter auch verstörenden elektronischen Klangbild wirken.
Somit schlägt das Duo z.B. im über 20 Minuten langem “100“ die Brücke zwischen Ambient Künstlern wie Mimir, Andreas Heemann und anderen zur Klangkunst und elektronischen Experimental Musik.
Gerade dieses Stück lädt eben mit diesen traditionellen Passagen, den klackenden und sehnsuchtsvollen Sounds zun Träumen und Relaxen ein.
Doch Vorsicht: hinter jeder Ecke kann eine Überraschung warten.
Das Klangbild dieser Aufnahme ist ebenso perfekt ausgepegelt. Glasklar, perfekte Stereoeffekte und trotzdem nicht steril.
Ein sehr interessantes Werk welches sich auch für Neueinsteiger in das Feld der experimentellen Musik eignet.
Und eigentlich kann ich mir nach dem inzwischen 8. Oder 9. Hördurchlauf doch sehr gut vorstellen, wie ein Puppenspiel von dieser Musik, die schon allein interessante Bilder im Kopf erzeugt, untermalt wird. Wolfgang Kabsch
via Musik an sich
Second issue of “Quark: How Does The Invisible Sound?†is now available

The second volume of Quark: How Does The Invisible Sound? is launched today, a fantastic follow-up to the previous edition, featuring compositions by Roberto Crippa, Yann Novak, @c (Pedro Tudela & Miguel Carvalhais) and Erico Wakamatsu + Yuki Aida.
Get it through Farmacia 901.
